BMUB LED-Förderung für Kommunen in 2016 & 2017

Sanieren Sie die Beleuchtung in Gebäuden und Ihren Straßen mit LED-Technologie.

Bereits zum sechsten Mal vergibt das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit – BMUB – Fördergelder für Kommunen zur Erneuerung der Beleuchtung mit LED-Technik im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative zur Reduzierung der CO2 Emissionen.

Seit dem 01-Okt-2015 haben Sie die Chance, Ihre veralteten und ineffizienten Beleuchtungsanlagen auf den neuesten Stand zu bringen und damit langfristig Energie zu sparen und die Umwelt zu entlasten. Besonders attraktiv ist die aktuelle Förderung durch die Wiederaufnahme der Straßenbeleuchtung mit der Möglichkeit einer ganzheitlichen Lichtsanierung. Gegenüber den Vorjahren sind Verbesserungen in den Förderbedingungen für Bildungseinrichtungen und finanzschwache Kommunen vorgesehen.

 Was wird gefördert?

LED-Leuchten für Innen- und Hallenbeleuchtung in Verbindung mit einer Lichtsteuerung.

LED-Leuchten für die Außen- und Straßenbeleuchtung. Bei Einsatz von Steuerungs- und Regelungstechnik gibt es sogar einen erhöhten Fördersatz. 

Mit den ANTARIS LED-Lichtlösungen können Sie die Anforderungen deutlich übertreffen. Hinzu kommt, dass Sie nicht nur Energie- und Wartungskosten und damit kommunales Budget sparen, sondern Sie verbessern auch wesentlich die Qualität des Lichtes.

 

Wer wird gefördert?

Grundsätzlich sind alle der nachfolgend aufgeführten Einrichtungen förderfähig. Unterschiede gibt es für die Außen und Innenbeleuchtung. Details finden Sie in unserer Kurzübersicht zu den Fördersätzen. 

Kommunen (Städte, Gemeinden, Landkreise) und Verbände, die zu 100% aus Kommunen gebildet werden und Einrichtungen des öffentlichen Rechts sind (=kommunale Antragsteller)

Betriebe und Einrichtungen, die zu 100% in kommunaler Trägerschaft sind, sowie Einrichtungen des öffentlichen Rechts.

Öffentliche, gemeinnützige und kirchliche Träger von Kindertagesstätten, Schulen und Hochschulen

Religionsgemeinschaften

Kulturelle Einrichtungen und Werkstätten für behinderte Menschen

Finanzschwache Kommunen und Kitas, Schulen und Jugendfreizeiteinrichtungen sowie Sportstätten erhalten einen erhöhten Fördersatz.

Landkreise haben die Möglichkeit für ihre Kommunen eine zentrale Dienstleistung aufzubauen, als Antragsteller oder Koordinator zu agieren.

Antragstellung

Der fertige Antrag muss zusätzlich in Papierform per Post an den PTJ (Projektträger Jülich) gesendet werden.

Informieren Sie sich über die einzelnen Förderschwerpunkte in der Förderrichtlinie und den jeweiligen Merkblättern. Die Merkblätter geben zu jedem Förderschwerpunkt detaillierte Informationen zu den zuwendungsfähigen Inhalten sowie zu wichtigen Fördervoraussetzungen.

Die diesjährigen Einreichungsfristen der aktuellen Novelle sind vom

01. Oktober 2015 bis 31. März 2016

01.Juli 2016 bis 30. September 2016

01.Januar 2017 bis 31. März 2017

01. Juli 2017 bis 30. September 2017

Keiner Einreichungsfrist unterliegen Anträge für die Schaffung einer Stelle für Klimaschutzmanagement (Erstvorhaben sowie Anschlussvorhaben), Anträge auf Förderung einer ausgewählten Klimaschutzmaßnahme sowie Anträge auf ein Energiesparmodell und ein Starterpaket. Diese können ganzjährig beantragt werden.

Die Anträge müssen elektronisch über das Förderportal des Bundes “easy-online” gestellt werden.

https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen/antragstellung

https://foerderportal.bund.de/easyonline/

Höhere Förderquote für Klimaschutzinvestitionen in Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen

Kindertagesstätten, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen, Sportstätten und Schwimmhallen bzw. deren Träger können für ausgewählte investive Klimaschutzmaßnahmen eine um 10% höhere Förderquote erhalten.